Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?
Wie sich der Preis zusammensetzt, was ihn treibt und wie Sie zu einem planbaren Festpreis kommen.
Kostenfreies ErstgesprächAktualisiert am 25. September 2026
Kurz gesagt: Ein externer Datenschutzbeauftragter wird üblicherweise über eine monatliche Pauschale abgerechnet, dazu kommt zu Beginn eine einmalige Bestandsaufnahme. Wie hoch beides ausfällt, hängt weniger von der Firmengröße ab als von Ihren Verarbeitungen und davon, wie gut Ihre Dokumentation schon ist. Bei CleverPrivacy erhalten Sie nach dem Erstgespräch ein Festpreisangebot.
Die drei Kostenbausteine
1. Einmalig: Bestandsaufnahme und Einstieg
In den ersten Wochen verschaffen wir uns einen Überblick: Welche Verarbeitungen gibt es, welche Dienstleister, welche Dokumente fehlen? Ergebnis ist eine priorisierte Maßnahmenliste. Der Aufwand hängt stark davon ab, ob schon ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, TOM und AV-Verträge vorhanden sind.
2. Laufend: die monatliche DSB-Pauschale
Sie deckt die gesetzlichen Aufgaben nach Art. 39 DSGVO ab: Beratung, Überwachung, Ansprechpartner für Beschäftigte, Betroffene und Behörde, jährlicher Bericht an die Geschäftsleitung. Dazu kommt ein vereinbartes Kontingent für Anfragen und die Prüfung neuer Tools.
3. Nach Bedarf: Zusatzleistungen
Schulungen vor Ort, Datenschutz-Folgenabschätzungen, der Aufbau eines vollständigen Datenschutzmanagementsystems, die Begleitung einer Datenpanne oder eines Audits durch Kunden. Das kann im Paket enthalten sein oder nach Aufwand abgerechnet werden – das legen wir vorab fest.
Was den Preis bestimmt
- Zahl der Beschäftigten und Standorte – mehr Schulungsaufwand, mehr Abstimmung.
- Risiko der Verarbeitungen – Gesundheitsdaten, Beschäftigtenüberwachung, Scoring oder KI erfordern mehr Prüfung.
- Reifegrad der Dokumentation – der größte Hebel für den Einstiegsaufwand.
- Dienstleister und Drittlandtransfers – jeder Cloud-Dienst mit Sitz außerhalb der EU braucht eine eigene Prüfung.
- Service-Level – garantierte Reaktionszeiten, zum Beispiel bei Datenpannen.
Intern oder extern – was ist günstiger?
Beim internen DSB fallen die Kosten versteckt an: Arbeitszeit, die für die eigentliche Aufgabe fehlt, Fortbildungen, Fachliteratur und Software. Außerdem genießt ein benannter interner DSB besonderen Kündigungsschutz. Beim externen DSB kaufen Sie eine definierte Leistung, deren Kosten Sie planen können. Einen ausführlichen Vergleich finden Sie im Ratgeber Interner oder externer Datenschutzbeauftragter.
Transparenz: Für punktuelle Beratung ohne DSB-Mandat gilt unser Datenschutzmentoring: 290 € netto pro Stunde als Einzelcall, 1.620 € für 6 Monate und 2.880 € für 12 Monate inklusive Gruppencalls.
Häufige Fragen zu den Kosten
Wie wird ein externer Datenschutzbeauftragter abgerechnet?
Üblich ist eine monatliche Pauschale für die laufende DSB-Funktion, ergänzt durch eine einmalige Pauschale für die Bestandsaufnahme zu Beginn. Zusatzleistungen wie Schulungen vor Ort, Datenschutz-Folgenabschätzungen oder die Begleitung einer Datenpanne werden entweder im Paket vereinbart oder nach Aufwand abgerechnet.
Wovon hängen die Kosten eines externen DSB ab?
Vor allem von der Zahl der Beschäftigten und Standorte, der Art und dem Risiko der Verarbeitungen, dem Stand Ihrer Dokumentation, der Zahl der Dienstleister und Drittlandtransfers sowie davon, wie viele Schulungen und Vor-Ort-Termine Sie wünschen.
Ist ein externer DSB günstiger als ein interner?
Oft ja, wenn man ehrlich rechnet. Ein interner DSB bindet Arbeitszeit, braucht regelmäßige Fortbildung und genießt besonderen Kündigungsschutz. Beim externen DSB zahlen Sie für eine definierte Leistung, die Fortbildung ist inklusive.
Bekomme ich einen Festpreis?
Ja. Nach dem kostenfreien Erstgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Festpreis für die Bestandsaufnahme und einer monatlichen Pauschale für die laufende Betreuung. Welche Leistungen enthalten sind, steht im Angebot.
Was kostet eine einzelne Beratung ohne DSB-Mandat?
Für punktuelle Fragen bieten wir das Datenschutzmentoring an: 290 Euro netto pro Stunde als Einzelcall, günstiger im 6- oder 12-Monats-Bundle.
